Schauburg, Bundesstart: Seneca
Der Spielfilm erzählt die Geschichte von Lucius Annaeus Seneca. Als Mentor von Nero hat er diesem zur Legitimation verholfen. Der Fokus liegt auf den letzten Tagen des Philosophen, der bei allen opportunistischen Bestrebungen an seinen eigenen Idealen zu scheitern droht – spätestens dann, als sein Zögling Nero, der Rom in Flammen aufgehen lassen wird, ihn zum Selbstmord überredet.
Thalia, Bundesstart: Erica Jong – Breaking the Wall
Der Film von Regisseur Kaspar Kasics ist eine Hommage an die bekannte Schriftstellerin, die mit ihrem Roman »Angst vorm Fliegen« eine der größten Wegbereiterinnen des Feminismus in den 70er Jahren war.
Mit dem weltweiten Erfolg ihres Buches beflügelte die New Yorkerin Erica Jong die sexuelle Befreiung der Frau. Sie wagte den Aufbruch zu sich selbst und forderte Begegnungen auf Augenhöhe – politisch, privat und auch im Sex. Sie wollte die Welt verändern und will es noch immer. Mit ihrer eigenen Geschichte, mit ihrem Humor und mit dem Vertrauen in die Kraft der Worte.
Schauburg, Bundesstart: Tagebuch einer Pariser Affäre
Die allein erziehende Mutter Charlotte und der verheiratete Simon begegnen sie sich im Frühjahr in einer Pariser Bar und beginnen eine Affäre, die bis in den Herbst dauert. Sie wollen den Genuss der Gegenwart, aber eine gemeinsame Zukunft ziehen sie als Option nicht in Betracht. Alles soll unkompliziert sein, und für eine Weile gelingt das auch. Hinreißend direkt mit charmant komödiantischem Einschlag nähern sich Charlotte und Simon. Erotischer noch als ihre Bettgeschichten sind ihre Gespräche, angereichert mit Zitaten großer französischer Autoren.
Thalia: Tár
Lydia Tár hat es geschafft. Die begnadete Dirigentin hat sich in der von Männern dominierten klassischen Musikszene durchgesetzt und befindet sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Mit ihrem Orchester plant sie eine mit Spannung erwartete Einspielung von Gustav Mahlers Fünfter Sinfonie. Doch während der Proben gerät die Welt der Star-Dirigentin immer mehr ins Wanken: Nicht nur die Beziehung mit ihrer Konzertmeisterin gestaltet sich zunehmend kompliziert, auch frühere Lebensentscheidungen, Anschuldigungen und ihre eigenen Obsessionen drohen sie einzuholen und die Kontrolle über ihr Leben scheint ihr mehr und mehr zu entgleiten.
Im Thalia im Original mit Untertiteln.
Schauburg, Bundesstart: Sick of Myself
Signe und Thomas führen eine ungesunde Beziehung, in der einer immer versucht, den anderen zu übertrumpfen. Dass Thomas mit seiner Kunst – die vor allem daraus besteht, Designermöbel zu stehlen – plötzlich tatsächlich erfolgreich wird und somit mehr Aufmerksamkeit bekommt, passt Signe gar nicht. Doch sie findet schnell eine Lösung für ihr Problem: Dubiose russische Pillen, die als Nebenwirkung seltsame Hautirritationen auslösen. „Perfekt“, denkt Signe und nimmt gleich ganze Packungen davon, um danach mit Geschwüren am ganzen Körper zum Arzt zu gehen. Der Plan geht auf. Sie wird mit Mitleid überhäuft, in den Medien wird von ihrer mysteriösen Krankheit berichtet, und sogar Thomas entschuldigt sich. Aber dann artet alles aus, und die Geschichte nimmt einen immer böseren Verlauf …
Thalia: Die Frau im Nebel
Seo-Rae ist eine Frau, die gern die Kontrolle behält. Selbst als ihr Mann in den Tod stürzt, bleibt sie seltsam unberührt. Der Kommissar Jang, vertraut mit den Abgründen der menschlichen Seele, stellt Seo-Rae ins Zentrum der Untersuchung. Doch seine Faszination für diese so verletzliche wie aufregend schöne junge Frau unterwandert die Ermittlungen. Jang beobachtet Seo-Rae, umkreist sie, verfolgt sie. Aus Verhören werden Gespräche, aus Verdacht wird Hoffnung. Dabei folgt die Wahrheit eigenen Spielregeln, die Seo-Rae und Jang schon bald nicht mehr unter Kontrolle haben.
Im Thalia im Original mit Untertiteln.
Schauburg, Bundesstart: Der vermessene Mensch
»Der vermessene Mensch« spielt im 19. Jahrhundert. In Berlin beginnen Wissenschaftler rund um Professor Ritter von Waldstätten den Menschen zu vermessen und meinen mit ihren Ergebnissen beweisen zu können, dass der weiße Mensch überlegen ist. Nur der junge Ethnologe Alexander Hoffmann stellt sich dagegen, nachdem er Kezia Kambazembi kennen gelernt hat. Sie gehört zu jenen Herero und Nama, deren Aufstand auf ihrem eigenen Land schon bald von den Deutschen blutig niedergeschlagen werden soll. Auch dort ist Alexander vor Ort, um Kunstgegenstände und auch Schädel zu sammeln.
Der Film wurde von realen Ereignissen inspiriert und ist eine spannende, oft schockierende Geschichte darüber, wie auch die Wissenschaft falsch geleitet werden konnte.
Thalia: Sonne und Beton
Die vier Freunde Lukas, Julius, Gino und Sanchez versuchen, den Alltag in Berlin-Neukölln zwischen Drogen, Gangs, Rap, Gewalt und Langeweile zu überleben. Bis sie eines Tages eine folgenschwere Entscheidung treffen – dabei ist der Plan angeblich „todsicher“ …
Neustadt-Kinotipps ab 23. März: Freikarten
- Das Neustadt-Geflüster verlost diese Woche zwei Freikarten für das Thalia und die Schauburg für die laufende Kinowoche, also bis Mittwoch. Bitte in dem Ergänzungsfeld den entsprechenden Film und das Filmtheater angeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Verlosung findet am Wochenende statt.
- Alle Dresdner Kinos und Filme unter www.kinokalender.com
Wir sind an einem Treffen mit dem vermessenen Mensch interessiert. Klingt sehr spannend.
„Sonne und Beton“ im Thalia würde ich gern anschauen wollen.
„Tagebuch einer Pariser Affäre“ würde ich sehr gern in der Schauburg erleben.
Tar wäre super
Sonne und Beton im Thalia wäre prima.
Das fällt schwer bei den vielen guten Filmen … Aber ich würde mich über „Der vermessene Mensch“ in der Schauburg sehr freuen!
Ich würde mich sehr über Karten fürs Thalia freuen und gern den Film Sonne und Beton sehen.
Freikarten für „sick of myself “ wären schön…
Tár im Thalia wäre ganz nach meinem Geschmack
Ich würde gerne „Sick of myself“ sehen wollen :)
Erica Jong im Thalia wäre wunderbar :)
Tagebuch einer Pariser Affäre
Ich würde so sehr gern “Der vermessene Mensch” in der Schauburg schauen, da ich selber zwei Jahre im Süden Afrikas gelebt habe und mich der Film sehr interessiert.
tar im Thalia wäre super
Wir würden gern zu Sick of myself in die Schauburg gehen. :)
Jetzt aber: Sonne und Beton
Thalia: Tár wäre toll
Seneca in der Schauburg fände ich interessant
ich würde mich mega über Karten für Tar freuen!! :-)
Gewonnen haben Pedro und Helene, ihr habt ne E-Mail