17.30 Uhr beginnt am Montag im Bürgersaal des Stadtbezirkamtes die 47. Sitzung des Stadtbezirksbeirates Neustadt. Unter anderem folgende Themen stehen auf der Tagesordnung:
Zukunftsfähige Innenstädte
Vorstellung der Fördergrundsätze des Cityfonds „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren – DD findet InnenStadt”, es soll eine Handlungsstrategie entwickelt werden, um das Stadtzentrum zu beleben – weitere Infos.
Förder-Anträge
Die zu beschließenden Förderungen stehen unter dem Vorbehalt der Haushaltssperre.
Förderung des „Hecht#Tag 2023“ – Stadt großem Hechtfest soll es einen Tag des offenen Hechtviertels für Anwohnende und Besucher*innen geben. Der Hechtviertel e.V. hat eine Förderung in Höhe von 2.700 Euro beantragt.
Förderung des Projektes „KlangRaum 2023 – Ohne Raum keine Musik“, Im Hauptbahnhof, Kulturpalast, Bahnhof Neustadt, Prohliszentrum, Robotron Kantine, Sachsen Forum (Gorbitz) und dem Pavillon an der Albertbrücke sollen künstlerisch gestaltete Klaviere aufgestellt werden. Der Stadtbezirk soll sich mit 1.550 Euro am Projekt beteiligen.

Förderung des Projektes „Erneuerung Außenzaunlage KGV Neuer Hecht e.V.“. Der Kleingartenverein „Neuer Hecht“ liegt inmitten des Hechtparks am Rande des Hechtviertels parallel zur Staufenbergallee. Durch den Hechtpark verläuft der Sächsische Weinwanderweg. Der Weg ist stark frequentiert. Der Gartenverein möcht nun die Außenzaunanlage sichern. Der Stadtbezirk soll das Projekt mit 4.000 Euro fördern.
Verkaufsoffene Sonntage
Im kommen Jahr soll es im Stadtbezirk Neustadt drei verkaufsoffene Sonntage geben. Am 30. April anlässlich des Familienfestes auf der Hauptstraße, am 1. September anlässlich des Keramikmarktes am Goldenen Reiter und am 16. Juni anlässlich eines eventuell stattfindenden Republikgeburtstagsfestes der Bunten Republik Neustadt (BRN).
Neue Fahrradabstellanlagen
Im nächsten Jahr sollen in der Neustadt 50 neue sogenannte „Fahrradanlehnbügel“ entstehen. Anwohner*innen können die beantragen, anschließend werden sie durch das Straßen- und Tiefbauamt genehmigt und errichtet. Der Stadtbezirk soll die Verwaltungsgebühr in Höhe von 160,- Euro pro Fahrradanlehnbügel übernehmen. Die Kosten können sich erhöhen, wenn Verkehrszeichen, Markierungen und Flächenbefestigungen erforderlich sind. Um die Zusatzkosten so gering wie möglich zu halten, werden im Rahmen dieser Maßnahme Standorte mit mindestens drei Fahrradanlehnbügeln bevorzugt finanziert. Sollte das beantragte Gesamt-Budget von 10.000 Euro erschöpft sein, bevor in Summe 50 Fahrradanlehnbügel finanziert sind, reduziert sich die Anzahl entsprechend. Wenn mehr Bügel mit dem Budget möglich sind, werden sie auch gebaut. Das Stadtbezirksamt soll ein Informations- und Antragsverfahren entwickeln.
Einrichtung eines Stadtteilpräventionsrats Neustadt
Antrag der SPD-Fraktion, mehr Infos im Neustadt-Geflüster vom 31. Mai.
Freiflächen und nichtkommerzielle Open Air Veranstaltungen für Dresden
Die Grünen wollen mit dem Antrag erreichen, dass die Veranstaltungsszene Möglichkeiten zur Durchführung von nichtkommerziellen spontanen Open-Air-Veranstaltungen im Stadtgebiet erhalten soll. Für die Erstellung eines Konzepts dafür sollen relevante Akteure mit einbezogen werden.
Die Sitzung findet im Stadtbezirksamt Neustadt, Bürgersaal, Hoyerswerdaer Straße 3, 01099 Dresden, statt.

Der Zaun der Kleingärtner Hechtpark ist nicht förderfähig, da kein Benefit für die Allgemeinheit, außerdem kein Bezug zum Stadtteil(leben). Vielmehr ist diese Kleingartenparzelle mitten im Park ein Fremdkörper desselben. Vermutlich ist das seither nur eine alte Duldung einer ehem. DDR-Provisorie. Der defekte Zaun ist nun guter Startpunkt, diese Kolonisierung des Parkareals zu beheben und diese Fremdnutzung zu beenden. Das Areal wird dem Gemeinnutz und der Parknatur zugeschlagen. Fördergeld sollte eher zur Tilgung der baulichen Reste dienen.
In der Nähe ist der gigantische „Hansapark“ als Kleingartenwelt. Wo sonst gibt es in dresdner Parks unter Obhut des Amtes für Stadtgrün solche Exklaven; welche Sonderrechte haben diese 15 bis 20 Parzellenbesetzer?; wieso soll eine Versiegelung zu bis zu 50% in Kleingärten so toll sein bzw. dieses primitive Freizeittreiben darin mit ständigem Gegrille und Raucherzeugung?? Also kulturell könnte man sich am Standort höchstens einen Urban HechtGarden vorstellen, das Zeugs wie seither macht keinen Sinn und schließt fast Alle HechtlerInnen aus. Warum gurkt unser Bezirksamt mit dem Prüfschema so rum und lehnt das Zaungeld als Privatsache nicht klar ab (weitere 5000 € wollen die noch vom Land)? Was dämmern die Fachämter vor sich hin und tilgen nicht die ollen Altlasten aus Planwirtschaftszeiten? Der Hechtpark ist ein öffentlicher Park und wird BUGA2033-Gelände, da ist einiges angedacht, da soll viel repariert werden, da kommt ein Zaun gerade zur Unzeit, sonst mag man doch auch keine Mauern und Zäune mehr allüberall.