Am 22. Februar 2025 um 20 Uhr findet im Projekttheater die szenische Lesung „Hold on, it will not last forever“ statt. Die Hamburger Theatermacherin Franziska Jakobi präsentiert ein bewegendes Werk über die Auswirkungen des Krieges auf persönliche und künstlerische Beziehungen.

Jakobi arbeitet seit 2018 eng mit Künstler*innen aus Charkiw im Osten der Ukraine zusammen. In der Lesung erzählt sie von der Veränderung ihres eigenen Lebens und dem ihrer ukrainischen Kolleg:innen seit dem 24. Februar 2022. Grundlage sind Tagebucheinträge, Chatverläufe, Sprachnachrichten und persönliche Berichte.
Die Inszenierung zeigt individuelle Perspektiven auf Krieg und Flucht, die oft nur abstrakt wahrgenommen werden. Sie macht erlebbar, wie sich eine Welt neu formt und welche Entscheidungen über Leben und Zukunft bestimmen.
Franziska Jakobi übernimmt Konzept, Text und Video. Die Performance gestalten Franziska Jakobi, Kapitolina Kolobova und Alexander Plekhun, die auch Text-, Video- und Soundmaterial beisteuern.
Hold on, it will not last forever
- 22. Februar 2025 20 Uhr
- Projekttheater, Louisenstraße 47, 01099 Dresden
- www.projekttheater.de