Die Galerie bietet seitdem einheimischen und Fotografen aus Ost- und Südosteuropa die Möglichkeit sich künstlerisch bzw. dokumentarisch mit dem Thema auseinandersetzen, eigene Arbeiten zu präsentieren und sich untereinander zu vernetzen. Künstler aus Polen, Mazedonien, Armenien, Georgien, Aserbaidschan, Russland, Belarus, Ukraine, Litauen, der Tschechischen Republik und Serbien zeigten bereits Innenansichten aus ihren Ländern, während zumeist deutsche Fotografen den Blick von außen übten.
„Fotografie dient als ein Verständigungsmittel im interkulturellem Dialog“, erklärt Kurator Matthias Schumann. „Besonders in diesen stark visuell geprägten Zeiten ist Fotografie ein wichtiger Bestandteil des Austauschs von Ideen, Abbaus gegenseitiger Vorurteile und Weckens der Neugierde für das jeweils andere.“
Auch in den kommenden Jahren soll es ein thematisch breites Ausstellungsprogramm geben. Für 2017 sind unter anderem Shows über das Leben im ländlichen Georgien, aus Uljanowsk, der Geburtsstadt Lenins, oder eine Schwerpunktausstellung zu Polen geplant. Daneben soll es verstärkt Kooperationen mit anderen Fotografie- und Osteuropaakteuren geben, zum Beispiel mit dem Foto Forum Dresden.
Ausstellungseröffnung „PJAT/FÜNF/FIVE“
- Galerie Neue Osten, Bautzner Straße 49, 01099 Dresden
- Freitag, 11. November, 19 Uhr