Also um Zwei bitte an der Uhr drehen. Also den großen Zeiger einmal rum, im Uhrzeigersinn.
Alternativ kann man es natürlich auch so machen, wie an der Martin-Luther-Kirche. Da wird die Uhr schon am Abend zuvor gestellt.
Die inzwischen stark umstrittene Sommerzeit wurde in Deutschland 1980 eingeführt (spannender Spiegel-Bericht zu dem Thema).
Angeblich soll mit der gewonnenen Tageslichtstunde Energie gespart werden. Allerdings kam ein Gutachten des Büros für Technikfolgen-Abschätzung (TAB) 2016 zu dem Ergebnis, dass die Sommerzeit den Energieverbrauch in der Bundesrepublik zwar reduziert, aber die Ersparnis beläuft sich auf nur 0,21 Prozent.
Eine Umfrage von YouGov ergab, dass drei von fünf Deutschen gern die Umstellung abschaffen würde.
Allerdings bewirkt die Zeitumstellung nicht, dass das Gerüst schon weg wäre – leider.
Trotzdem mag ich die Sommerzeit. Vielleicht, weil ich sie gedanklich mit langen Sommerabenden verbinde. Und dann über den Platz schlendern, draußen noch ein Bier trinken, dabei über Gott und die Welt plaudern. Herrlich.
Eine Einsparung von 0,21% macht immer noch eine Einsparung von ca. 5,25 Mrd kw/h aus (wenn man die Zahlen zum Energieverbrauch in D von 2012 lt. Wikipedia zu Grunde legt). Es bleibt jedem selbst überlassen zu beurteilen, ob man der Umwelt zu Liebe nicht auch weiterhin darauf verzichten sollte diese Energie zusätzlich zu verpulvern.
Anton, geklaut ist nicht richtig. Geborgt trifft es dann doch eher, oder springst du hier auf die Züge „Postfaktisch“ und „Fake News“ auf? ;-)
„Alternativ kann man es natürlich auch so machen, wie an der Martin-Luther-Kirche. Da werden die Zeiger schon am Abend zuvor zurück gedreht. “
Wohl eher vorgestellt, oder?
Genau. Wird korrigiert.
Da bin ich Deiner Meinung, Ecki. Die langen, hellen Abende reizen mich weitaus mehr, als mitten in der Nacht von zu viel unnötigem Licht im Schlafe be-hell-igt zu werden. :-)